Logbuch 1 – Einblicke in den Neigungskurs „Die StrukturWandler“
Was hat ein Tagebau mit einem See zu tun? Wie verändert sich unsere Heimat und welche Chancen bietet der Strukturwandel für die Zukunft? Mit diesen und vielen weiteren Fragen beschäftigen sich seit November zwölf Schülerinnen und Schüler der Klassen 7 und 8 der Oberschule Bernsdorf im neuen Neigungskurs „Die StrukturWandler“.
Im Lehrplan der Klassen 7 und 8 an der Oberschule Bernsdorf ist der sogenannte Neigungskurs fest verankert. Dabei können sich die Schülerinnen und Schüler für ein Schuljahr einem Thema widmen, das sie besonders interessiert. Das Angebot ist vielfältig – und in diesem Schuljahr gibt es eine Premiere: Zum ersten Mal ist der Kurs „Die StrukturWandler“ dabei, der vom TRAFO-Team aus dem Mehrgenerationenhauses Bernsdorf gestaltet und begleitet wird.

Ziel des Projektes ist es, Kindern und Jugendlichen die Geschichte, Gegenwart und Zukunft ihrer Heimat näherzubringen. Denn der Strukturwandel ist viel mehr als der Abschied von der Braunkohle. Er verändert Landschaften, Arbeitsplätze und Lebensperspektiven und eröffnet gleichzeitig neue Möglichkeiten für die Lausitz. Die Jugendlichen sollen diese Veränderungen kennenlernen, Fragen stellen, Zusammenhänge verstehen und vor allem selbst entdecken, was die Zukunft ihrer Region für sie bereithält.
Am 3. November fiel im Mehrgenerationenhaus der Startschuss. Elf neugierige Schülerinnen und Schüler kamen zusammen, um sich kennenzulernen und einen ersten Blick auf das zu werfen, was sie in den kommenden Monaten erwartet. Nach einer Begrüßungs- und Vorstellungsrunde ging es direkt ins Gespräch: Was wissen die Jugendlichen eigentlich schon über den Strukturwandel? Was verbinden sie damit und welche Fragen haben sie?
Der Blick auf die kommenden Monate verspricht Abwechslung. Geplant sind unter anderem Ausflüge in den Tagebau und in den Industriepark Schwarze Pumpe, Begegnungen und Gesprächsrunden mit Unternehmen, die die Zukunft der Region mitgestalten, sowie Besuche in der Energiefabrik, an der Krabat-Mühle und in der Seenlandschaft. Dabei soll nicht nur zugehört und gelernt, sondern vor allem selbst entdeckt, erlebt und ausprobiert werden. Und natürlich darf auch der Spaß nicht zu kurz kommen!
Damit die Gruppe bei ihren gemeinsamen Entdeckungstouren auch als Team erkennbar ist, durften die Jugendlichen zum Auftakt ihre eigenen Hoodies gestalten. Die individuellen Entwürfe werden nun umgesetzt, sodass jedes Gruppenmitglied bald mit seinem ganz persönlichen „StrukturWandler“-Hoodie unterwegs sein kann.


Wie viel Kreativität und eigene Ideen in der Gruppe stecken, zeigte sich bereits bei der Frage nach dem gemeinsamen Abschlussprojekt. Die Vorstellungen sind vielfältig: Einige möchten einen Vlog produzieren, andere ein Fotoalbum gestalten oder einen Podcast aufnehmen. Die Ergebnisse sollen am Ende des Kurses in einem besonderen Rahmen präsentiert werden.
Für einen besonders überraschenden Einfall sorgte eine weitere Entdeckung aus der Vorstellungsrunde: Mehr als die Hälfte der Jugendlichen kann sich vorstellen, später einmal Bäcker oder Konditor zu werden. Daraus entstand spontan eine ganz besondere Idee für den Kursabschluss: eine Torte, die den Weg vom Tagebau zur Seenlandschaft sichtbar macht. Ein süßer Weg, um den Wandel der Lausitz einmal ganz anders zu erzählen!
Der erste Kurstag hat gezeigt: Die zwölf Schülerinnen und Schüler sind wissbegierig, haben viele eigene Vorstellungen und freuen sich auf das, was vor ihnen liegt. Am 17. November geht die gemeinsame Entdeckungsreise weiter.
Wir werden regelmäßig aus dem Logbuch der „StrukturWandler“ berichten und sind gespannt, welche Geschichten, Erlebnisse und Erkenntnisse die Jugendlichen aus ihrer Heimat mitbringen.
Der Text wurde mit Hilfe von KI ausformuliert




