Kolpingfamilie Bernsdorf

Die Kolpingfamilie ist ein katholischer Sozialverband, welcher geprägt von der Fürsorge und der Verantwortung der Mitglieder untereinander ist. Sie zählen als Teil der Zivilgesellschaft und helfen da, wo Hilfe am dringendsten Nötig ist.
Carmen Thomschke ist seit 2009 die Vorsitzende der Kolpingfamilie Bernsdorf. Ihr Großvater, Paul Röhrich war Bezirksschornsteinfegermeister in Bernsdorf und gründete 1953 die Kolpingfamilie Bernsdorf. Derzeit hat der Verein ca. 18 Mitglieder, darunter 3 Jugendliche Mitglieder.

Der Verein unterstützt mit seinen finanziellen Möglichkeiten Projekte in der ganzen Welt. So wurden dank dem Kolpingwerk Brunnen in Indien gebaut, um die kritische Wasserversorgung in den Griff zu bekommen. In der Ukraine wurde mit vielen Tausenden Euro den Menschen in Not mit Verpflegungspaketen vor Ort geholfen. Ganz getreu dem Motto von Kolping „Die Nöte der Zeit, werden uns zeigen, was zu tun ist“, unterstützt der Verein, wo soziale Hilfen benötigt werden.
Carmen Thomschke berichtet aber auch von ganz viel Unterstützung in Deutschland. So war ein Teil des Bernsdorfer Vereins beim Hochwasser 2004 aktiv vor Ort und hat angepackt. Organisiert wurde es durch das Kolpingwerk Deutschland, dem sich die Mitglieder aus Bernsdorf angeschlossen haben.

Jedes Jahr sammelt der Verein Schuhe und Briefmarken. Die Schuhe und die Briefmarken gehen nach Köln zum Internationalen Kolpingwerk und der Erlös kommt wiederum dem Internationalen Kolpingwerk zu Gute. In Deutschland gibt es genug Armut, wo die Schuhe eine gute Tat vollbringen.

Die Jugendlichen des Vereins helfen derzeit beim Ausbau der Bistumkirche Neuzelle bei Eisenhüttenstatt. Hier leben und arbeiten wieder Mönche. Die Jugendlichen halfen beim Dachbau.
Die Kolpingfamilie ist aber auch in der Politik vertreten und war so ausschlaggebend am Kindergeld und der Rentenreform beteiligt. Immer im Sinne der sozialen Gerechtigkeit.

Die Kolpingfamilie Bernsdorf trifft sich einmal im Monat in der Katholischen Kirche auf der Ottobuchwitzstraße in Bernsdorf. Jeden 2 Sonntag im Monat findet um 9:00 Uhr ein Gottesdienst statt. Im Anschluss findet immer ein gemeinsames Frühstück statt. Danach folgt der Vortrag eines eingeladen Referenten. Die Veranstaltung bezieht sich immer auf ein bestimmtes Thema und wird von einem eingeladenen Gast begleitet. So war z.B. Roland Ermer, ein Kolpingbruder in Bernsdorf vor der 1. und der 2. Kandidatur für den Bundestag zu einer Gesprächsrunde in der Kirche.
Der nächste Kolpinggottesdienst findet am 4.12.2022 um 9:00 Uhr statt. Er steht ganz im Zeichen des Vereinsgründer Adolph Kolping, der am 4.12.1865 gestorben ist. An diesem Tag gibt es im Anschluss keine Veranstaltung, da diese bereits am Samstag stattfindet. Ansger Florian ist der Präses der Kolpingfamilie Bernsdorf und wird zum Kolpinggedenktag am 3. Dezember über seine Zeit als Priester in Neuzelle berichten. Beginn ist 18 Uhr.

Partnerschaft zu Hennef

Seit 2020 besteht eine Partnerschaft zum Hennefer Kolpinghaus. Zur feierlichen Unterzeichnung der Vereinbarung gab es eine gemeinsame Torte von Roland Ermer.

Wer war Adolph Kolping?

Adolph Kolping wurde am 8. Dezember 1813 in Kerpen bei Köln geboren. Er wuchs in ärmlichen Verhältnissen auf, aber seine Eltern umsorgten ihn und seine vier Geschwister liebevoll und in christlicher Tradition. Er war Kaplan und Religionslehrer in Elberfeld. 1849 gründete er den Kölner Gesellenverein, nach dem Vorbild des „Katholischen Jünglingsverein zu Elberfeld“, der zur Bekämpfung sozialer Probleme gegründet wurde. Kolping wollte mit seinem Verein jungen Handwerkern eine Zufluchtsstätte gewähren und die Gesellen trugen die Idee von Kolping weit in die Welt hinaus. So wurde der Verein weltweit bekannt. Kolping starb am 4. Dezember 1865. Bis heute hält man jährlich zu diesem Tag einen Gebetsgottesdienst. Der Verein wird in seinem Sinne in vielen Städten Deutschlands weitergeführt und derzeit ist die Kolpingfamilie einer der größten Verbände in Deutschland und hat rund 230.000 Mitglieder. Weltweit ist Kolping in 61 Ländern zu finden und hat ca. 400.000 Mitglieder.

Das Grab von Adolph Kolping
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