TRAFO beim Tag der offenen Tür des DZA in Görlitz
Was haben Sterne, schwarze Löcher, Kinderhände und der Strukturwandel gemeinsam?
Auf den ersten Blick vielleicht nicht besonders viel. In Görlitz passte all das jedoch ganz wunderbar zusammen.
Das Deutsche Zentrum für Astrophysik (DZA) hatte zum großen Tag der offenen Tür eingeladen und öffnete seine Türen für Menschen aus der gesamten Lausitz. Es gab spannende Einblicke in die Forschung, Experimente, Gespräche und jede Menge Möglichkeiten, selbst auf Entdeckungsreise zu gehen. Ein besonderer Blickfang war dabei ein großes Bohrgerät, das derzeit sinnbildlich für die Erkundung des Lausitzer Untergrunds steht. In Naußlitz in der Gemeinde Ralbitz-Rosenthal laufen aktuell Erkundungsbohrungen, die unter anderem wichtige Erkenntnisse für die geplante Forschungsinfrastruktur und die Frage liefern, ob die Lausitz eines Tages Standort des Einstein-Teleskops werden kann.

Und mittendrin: TRAFO – die Transformationsbrücken Lausitz der RAA Sachsen e. V.
Nach unserer gemeinsamen Veranstaltung rund um die Sonnenfinsternis an der Krabat-Mühle war schnell klar: Hier könnten noch viele weitere Brücken entstehen. Deshalb hat sich das Team besonders gefreut, als sie vor einigen Wochen die Anfrage erreichte, ob sie beim Tag der offenen Tür des DZA das Kinderangebot übernehmen möchten. Na klar!


Mit sechs Teammitgliedern waren sie in Görlitz vor Ort – ausgestattet mit den Liegestühlen, jeder Menge Bastelmaterial und vor allem mit viel Lust auf Begegnungen.
Am TRAFO-Pavillon konnten Kinder ihre eigenen Sternzeichen auf Keilrahmen gestalten. Für die Kleineren gab es die Möglichkeit, ein schwarzes Loch mit ihrem Lieblingsplaneten zu basteln. Und das Angebot wurde richtig gut angenommen: Der Pavillon war über den gesamten Tag hinweg gut gefüllt. Am Ende waren beinahe alle Bastelmaterialien aufgebraucht.




Doch eigentlich ging es heute um viel mehr als ums Basteln. Denn genau dafür steht TRAFO: Menschen miteinander ins Gespräch zu bringen. Die Mädels vom Team konnten mit Lehrerinnen und Lehrern, Familien, Netzwerkpartnern und vielen interessierten Menschen ins Gespräch kommen. Dabei ging es um die Projekte „Kleine Meister“ und „Große Meister“, um berufliche Orientierung, Bildungsangebote und natürlich um die Frage, wie wir den Strukturwandel in der Lausitz gemeinsam gestalten können.
Und auch mit einigen Mitarbeitern der DZA selbst ist man weiter ins Gespräch gekommen. Beide Seiten waren über das gemeinsame Erlebnis zufrieden.



Der Tag zeigte einmal mehr, wie wichtig solche Begegnungen sind: Strukturwandel passiert nicht nur in großen Forschungszentren, Unternehmen oder politischen Konzepten. Er passiert auch dort, wo Menschen neugierig sind, Fragen stellen, Ideen teilen und gemeinsam neue Verbindungen schaffen.
Genau diese Verbindungen möchte das Team als Transformationsbrücken Lausitz weiterbauen.
Sie sind lausitzweit unterwegs, offen für neue Ideen und immer interessiert an Menschen, Institutionen, Unternehmen, Schulen, Vereinen und Projekten, die Lust haben, gemeinsam etwas zu bewegen.
Text mit Hilfe von KI ausformuliert




