Europameisterschaft im Radball: Spitzensport zu Gast in der Region

Der Radfahr-Verein 1900 Wiednitz e.V. stimmt auf ein großes Sportereignis am 19. September 2026 ein

Am 19. September 2026 wird Kamenz zum Treffpunkt des europäischen U23‑Radballs. In der Sporthalle Kamenz findet die Europameisterschaft U23 im Radball statt. Bei einer Pressekonferenz im Rathaus Bernsdorf informierten die Verantwortlichen über das bevorstehende Großereignis.

Der neue Bürgermeister von Bernsdorf, Frank Jurisch Gebler, begrüßte die Gäste zu seiner ersten Pressekonferenz im Rathaussaal. Gemeinsam mit René Dingel, 1. Vorsitzender des Radballsportvereins Wiednitz e.V., Tina Zschech, 2. Vorsitzende, Oberbürgermeister Michael Preuß aus Kamenz und dem U23-Spieler Sullivan Pittner wurde deutlich: Die Europameisterschaft ist nicht nur für den Verein, sondern für die gesamte Region ein besonderes Ereignis.

„Es ist ein Highlight für die Region, dass Wiednitz Ausrichter dieser Europameisterschaft ist“, betonte Jurisch Gebler. Gleichzeitig dankte er den Schirmherren, Ministerpräsident Michael Kretschmer, Landrat Udo Witschas und Oberbürgermeister Michael Preuß.

Insgesamt zehn Mannschaften aus Europa werden in Kamenz antreten, darunter drei Teams aus Deutschland. Weitere Teilnehmer kommen aus Österreich, Frankreich, Tschechien und der Slowakei.

Wiednitz hat sich als Pokalsieger direkt qualifiziert. Die als Ausrichter erhaltene Wildcard wurde an Olbersdorf weitergegeben. Auch Großkoschen ist als deutsches Team dabei.

Für den Wiednitzer U23-Spieler Sullivan Pittner wird es ebenfalls spannend. Er tritt gemeinsam mit Lanny Schwarzbauer aus Leipzig an, den er bereits aus der Bundesliga kennt und mit dem er auch privat befreundet ist.

„Es wird ein hohes Niveau vor Ort sein, besonders Österreich und Tschechien sind sehr stark. Wir sind aber motiviert und freuen uns auf dieses Event“, sagte Pittner.

Gespielt wird zunächst in zwei Gruppen im Modus Jeder gegen Jeden. Danach geht es über die Platzierungsspiele bis zum Finale. Ein Spiel dauert zweimal sieben Minuten – mit lediglich zwei Minuten Pause. „Da bleibt keine Zeit zum Durchatmen“, so Pittner. Unterstützt werden die jungen Spieler von ihrem erfahrenen Trainer Lars Wegemann.

Der Radballsportverein Wiednitz hat rund 75 Mitglieder. Für den kleinen Verein ist die Organisation einer Europameisterschaft eine große Aufgabe. Von den Abläufen über die Versorgung bis zum Rahmenprogramm muss vieles ehrenamtlich organisiert werden. Ohne Sponsoren und die Unterstützung zahlreicher Helfer wäre die Veranstaltung nicht zu stemmen.

Da die Halle in Wiednitz zu klein ist, wurde die Europameisterschaft nach Kamenz verlegt. Dort stehen ausreichend Platz, Sozialräume und Tribünen zur Verfügung. Die Organisatoren hoffen auf 300 bis 400 Zuschauer, denn die Stimmung in der Halle soll die Spieler zusätzlich antreiben.

Auch Oberbürgermeister Michael Preuß zeigte sich begeistert: „Ich bin unglaublich stolz, dass wir Spitzensport in unserer Region erleben dürfen.“ Gleichzeitig lobte er die hervorragende Kinder- und Jugendarbeit des Vereins und sieht die Europameisterschaft als Chance, die gesamte Region zu präsentieren.

Eine besondere Geste gibt es ebenfalls: Die UEC pflanzt traditionell bei jeder Europameisterschaft einen Baum. In Wiednitz wird dieses Mal der 100. Baum dieser Tradition gepflanzt – als bleibende Erinnerung an das große Sportereignis.

Der Eintritt kostet 5 Euro, Kinder bis 14 Jahre haben freien Eintritt. Beginn der eintägigen Veranstaltung ist um 11 Uhr in der Sporthalle am Flughafen in Kamenz.

Ob Wiednitz künftig weitere Großveranstaltungen ausrichten wird, bleibt offen. „Am 20. September werden wir erst einmal alle tief durchatmen und dann schauen, was kommt“, sagte der Verein mit einem Augenzwinkern.

Bürgermeister Frank Jurisch Gebler, der selbst einmal Radball gespielt hat, wünschte den Sportlern viel Erfolg und dem gesamten Verein ein gelungenes und unvergessliches Event.

Dieser Text wurde mit Unterstützung einer KI ausformuliert.

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